Re: Kein Durchblick für den Durchschnittspatient! (Gesetzliche Krankenkassen)

Martin, (vor 7095 Tagen) @ Elgin Fischbach

Hallo,

ich war die letzten Jahre bei verschiedenen Krankenkassen (Techniker, verschiedene BKKs und nun KEH). Als überwiegend gesunder Kunde war ich wegen typischer Erkältungen bei Ärzten oder Notfällen im Krankenhaus (z.B. Schnittwunden). Sonst nehme ich die Vorsorgeleistungen in Anspruch. Die Qualität der Kassen war dabei immer die gleiche, weil der Arzt eh" nur die Karte durchzieht und in der Praxis wird man als gesetzlich Versicherter überall gleich gut bzw. schlecht behandelt. Solange man keine gesundheitliche Vorgeschichte hat und auf bestimmte Leistungen wert legt, ist es nach meiner Meinung wirklich egal, wo man sich versichert. Die Erreichbarkeit ist nach meinen Erfahrungen bei kleinen Kassen oft besser als bei großen. Und da ich auch vorwiegend auf Internet/Fax zurück greife, ist eine Filiale meist nicht notwendig. Gerade in den kleineren Filialien werden umfangreiche Anfragen oft eh an die Zentrale weitergeben.

Solltest du chronisch krank werden, kannst du in eine andere Kasse, die für deine Behandlung sinnvolle Zusatzprogramme bietet, wechseln. Frühestenjs nach 18 Monaten, meist aber eher, weil die Kassen oft den Beitrag erhöhen. Bist du pflichtversichert, muss dich jede gesetzliche Kasse nehmen.

Und kündigen kannst du auch immer, sobald die Voraussetzungen erfüllt sind. Auch wenn manche Kassen das erste Schreiben ignorieren, weil sie dich behalten wollen. Dann einfach dran bleiben...

Grüße,
Martin


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